MLflow: Path-Traversal-Bypass für CVE-2023-6909 erlaubt beliebiges Auslesen von Dateien
Kennzahlen
- CVSS-Basiswert
- 7.5
- Veröffentlicht
- Aktualisiert
- Quelle
- NVD
Beschreibung
In mlflow/mlflow Version 2.11.0 besteht eine Path-Traversal-Schwachstelle, die eine zuvor behobene Lücke (CVE-2023-6909) umgeht. Ursache ist die Verarbeitung von Artifact-URLs: Ein «#»-Zeichen kann genutzt werden, um einen Pfad in das URL-Fragment einzufügen und so die Validierung zu umgehen. Dadurch verarbeitet die Anwendung die URL unter Missachtung des Protokoll-Schemas und nutzt den angegebenen Pfad für den Dateisystemzugriff. Ein Angreifer kann so beliebige Dateien lesen, einschliesslich sensibler Informationen wie SSH- und Cloud-Schlüssel. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch).
Changelog
-
2026-07-31 · zuletzt
- Report neu erstellt.
Automatisch aus dem Vergleich der Datenstände erzeugt (CVSS, Schweregrad, KEV-Status, Ransomware, betroffene Produkte, EPSS-Sprünge ab 5 Prozentpunkten). Nicht redaktionell verfasst.
Betroffene Produkte
Quellen und Referenzen
Weitere Schwachstellen in MLflow
- MLflow Server-Side Request Forgery Vulnerability KEV CVE-2026-64849
- mlflow: Path-Traversal in extract_archive_to_dir CVE-2025-15036
- MLflow: Absolute Path Traversal (vor Version 2.5.0) CVE-2023-3765
- MLflow: Fehlende Authentifizierung an den Job-Endpunkten trotz basic-auth CVE-2026-0545
- MLflow: Command-Injection bei Modell-Serving-Initialisierung CVE-2025-15379
- MLflow: Authentifizierungsumgehung durch schwache Passwortanforderungen CVE-2025-11200
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