Incus: Symlink-Angriff über vorhersagbare Screenshot-Pfade unter /tmp
Kennzahlen
- CVSS-Basiswert
- 7.8
- Veröffentlicht
- Aktualisiert
- Quelle
- NVD
Beschreibung
Incus, ein Manager für Systemcontainer und virtuelle Maschinen, nutzt in Versionen vor 6.23.0 für die VM-Screenshot-API vorhersagbare temporäre Pfade unter /tmp, in die QEMU den Screenshot schreibt. Ein Angreifer mit lokalem Zugriff kann dort vorab eigene Symlinks anlegen. Auf den meisten Linux-Systemen blockiert die Kernel-Schutzfunktion protected_symlinks den Angriff mit einem Permission-denied-Fehler; ist dieser Schutz bewusst deaktiviert, lässt sich Incus dazu bringen, beliebige Dateien zu leeren und deren Modus und Berechtigungen zu ändern – mit möglichem Denial of Service oder lokaler Rechteausweitung als Folge. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: auf Version 6.23.0 aktualisieren, die das Problem behebt.
Changelog
-
2026-07-26 · zuletzt
- Report neu erstellt.
Automatisch aus dem Vergleich der Datenstände erzeugt (CVSS, Schweregrad, KEV-Status, Ransomware, betroffene Produkte, EPSS-Sprünge ab 5 Prozentpunkten). Nicht redaktionell verfasst.
Betroffene Produkte
Quellen und Referenzen
Weitere Schwachstellen in Incus / LXD
- Linux Kernel – Incorrect Resource Transfer Between Spheres (Copy Fail) KEV CVE-2026-31431
- Linux Kernel – Integer Overflow KEV CVE-2018-14634
- Sudo Inclusion of Functionality from Untrusted Control Sphere KEV CVE-2025-32463
- Linux Kernel – Improper Ownership Management KEV CVE-2023-0386
- regreSSHion – OpenSSH Remote Code Execution CVE-2024-6387
- ImageMagick – Improper Input Validation KEV CVE-2016-3714
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