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Netzwerk, Firewall, Security-Appliances

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Netzwerk, Firewall, Security-Appliances
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  1. Juniper Junos OS SRX: NULL-Pointer-Dereference im Flow-Daemon über DS-Lite-Tunnel

    CVE-2025-30645 Hoch

    Im Flow-Daemon (flowd) von Juniper Junos OS auf SRX-Series-Geräten besteht eine NULL-Pointer-Dereference, die durch spezifischen, gültigen Kontrollverkehr über einen Dual-Stack-Lite(DS-Lite)-Tunnel ausgelöst wird und den flowd-Prozess zum Absturz bringt. Wiederholtes Auslösen dieses Verkehrs führt laut Hersteller zu einem anhaltenden Denial-of-Service, da das Netzwerk bis zum Neustart des Prozesses ausfällt. Betroffen sind alle SRX-Versionen vor 21.2R3-S9 sowie mehrere weitere Versionsstände bis 23.4R2. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch).

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  2. Denial of Service in der Packet Forwarding Engine von Juniper Junos OS durch SIP-ALG

    CVE-2025-30656 Hoch

    In der Packet Forwarding Engine (PFE) von Juniper Networks Junos OS auf MX-Series (mit MS-MPC, MS-MIC und SPC3) sowie SRX-Series kann ein nicht authentifizierter, netzwerkbasierter Angreifer über speziell formatierte SIP-Invites im SIP-ALG einen Denial-of-Service-Zustand auslösen. Dabei kommt es zu Speicherbeschädigung, die einen Absturz der verarbeitenden FPC zur Folge hat; obwohl sich das System danach automatisch mit einem FPC-Neustart erholt, führen weitere entsprechende SIP-Invites erneut zum Absturz und damit zu einem anhaltenden DoS-Zustand. Betroffen sind mehrere Junos-OS-Versionslinien vor den jeweiligen Fix-Releases (u. a. vor 21.2R3-S9, 21.4R3-S10, 22.2R3-S6, 22.4R3-S5, 23.2R2-S3, 23.4R2-S3 sowie 24.2R1-S2/24.2R2). CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch).

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  3. Juniper Junos OS SRX: Speicherleck in der Anti-Virus-Verarbeitung

    CVE-2025-30658 Hoch

    In der Anti-Virus-Verarbeitung von Juniper Junos OS auf SRX-Series-Geräten führt ein Missing Release of Memory after Effective Lifetime dazu, dass ein nicht authentifizierter, netzwerkbasierter Angreifer per spezifischem HTTP-Antwortinhalt einen Denial-of-Service auslösen kann. Die dabei belegten Juniper-Buffer (jbufs) werden nie freigegeben; sind sie erschöpft, stellt das Gerät die Weiterleitung des gesamten Transitverkehrs ein und muss laut Hersteller manuell neu gestartet werden. Betroffen sind alle SRX-Versionen vor 21.2R3-S9 sowie mehrere weitere Versionsstände bis 24.2R2. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch).

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  4. Juniper Junos OS (SRX-Serie): Denial of Service durch fehlerhafte Längenparameter-Verarbeitung im PFE

    CVE-2025-30659 Hoch

    Im Packet Forwarding Engine (PFE) von Juniper Junos OS auf Geräten der SRX-Serie besteht eine Schwachstelle durch fehlerhafte Behandlung einer Längenparameter-Inkonsistenz. Ein nicht authentifizierter, netzwerkbasierter Angreifer kann bei aktivierter Secure-Vector-Routing(SVR)-Konfiguration durch ein speziell fehlerhaftes Paket einen Absturz und Neustart des PFE auslösen (Denial of Service). Betroffen sind laut Hersteller u. a. alle 21.4-Versionen, 22.2 vor 22.2R3-S6, 22.4 vor 22.4R3-S6, 23.2 vor 23.2R2-S3, 23.4 vor 23.4R2-S4 sowie 24.2 vor 24.2R2. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch).

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  5. Juniper Junos OS: Denial of Service in der Packet Forwarding Engine durch GRE-Traffic

    CVE-2025-30660 Hoch

    In der Packet Forwarding Engine (PFE) von Juniper Junos OS auf MX-Series-Geräten führt eine unzureichende Prüfung ungewöhnlicher Bedingungen dazu, dass ein nicht authentifizierter, netzwerkbasierter Angreifer einen Denial-of-Service-Zustand auslösen kann. Bei einer hohen Rate an spezifischem GRE-Traffic zum Gerät hängt sich die betroffene PFE auf und die Traffic-Weiterleitung stoppt. Betroffen sind unter anderem alle Versionen vor 21.2R3-S9 sowie mehrere weitere Versionszweige vor ihren jeweiligen Fix-Releases. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch).

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  6. Juniper Junos OS (MX Series) – Port-Block-Erschöpfung im Packet Forwarding Engine führt zu Denial of Service

    CVE-2025-21594 Hoch

    Im Packet Forwarding Engine (pfe) von Juniper Networks Junos OS auf MX-Series-Geräten besteht laut NVD-Eintrag eine unzureichende Prüfung ungewöhnlicher Bedingungen. In einem DS-Lite- und NAT-Szenario mit IPv6-Traffic und Prefix-Länge 56 werden einem Nutzer zugewiesene Ports nicht freigegeben, sodass Nutzer irgendwann keine neuen Verbindungen mehr aufbauen können. Die betroffene FPC/PIC-Karte muss manuell neu gestartet werden, um sich zu erholen. Betroffen sind Junos OS auf MX Series in mehreren Versionszweigen von 21.2 bis 23.4 vor den jeweiligen Fix-Releases; Versionen vor 20.2R1 sind nicht betroffen. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch).

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  7. Juniper Junos OS: Unauthentifizierter DoS über J-Web/Captive-Portal/802.1X/JSC

    CVE-2025-21601 Hoch

    In der Web-Management-Komponente (J-Web, Captive Portal, 802.1X, Juniper Secure Connect) von Juniper Junos OS auf den SRX-, EX-, MX240-, MX480-, MX960- und QFX5120-Serien kann ein unauthentifizierter, netzwerkbasierter Angreifer durch gezielten Datenverkehr die CPU-Auslastung so weit steigern, dass das Gerät nicht mehr reagiert. Anhaltender Empfang solcher Pakete führt zu einem dauerhaften Denial-of-Service-Zustand. Betroffen sind Junos-OS-Versionen vor 21.4R3-S9, 22.2 vor 22.2R3-S5, 22.4 vor 22.4R3-S4, 23.2 vor 23.2R2-S3, 23.4 vor 23.4R2-S3 sowie 24.2 vor 24.2R1-S1/24.2R2. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch). Ein Indikator für eine Kompromittierung ist laut Quelle eine erhöhte CPU-Auslastung des httpd-Prozesses.

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  8. Juniper Junos OS: Denial of Service im DHCP-Daemon jdhcpd bei aktiviertem DHCP Snooping

    CVE-2025-21591 Hoch

    Im jdhcpd-Daemon von Juniper Junos OS besteht bei aktiviertem DHCP Snooping eine Schwachstelle durch einen Pufferzugriff mit falscher Längenangabe. Ein nicht authentifizierter Angreifer im angrenzenden Netzwerk kann durch ein DHCP-Paket mit fehlerhafter DHCP-Option den Absturz von jdhcpd und damit einen Denial-of-Service-Zustand auslösen; wiederholter Empfang solcher Pakete führt zu einem anhaltenden DoS. Die vSRX-Serie sowie Junos OS Evolved sind nicht betroffen, da Letzteres DHCP Snooping nicht unterstützt. CVSS-Basiswert: 7.4 (Hoch).

    CVSS: 7.4 Publiziert: Referenz: NVD
  9. Juniper Junos OS: Absturz des DHCP-Daemons jdhcpd durch fehlerhafte Eingabevalidierung

    CVE-2025-30648 Hoch

    Im Juniper DHCP-Daemon (jdhcpd) von Junos OS und Junos OS Evolved besteht eine unzureichende Eingabevalidierung. Ein nicht authentifizierter Angreifer im angrenzenden Netzwerk kann durch ein speziell manipuliertes DHCP-Paket den Absturz von jdhcpd auslösen, sofern dhcp-security aktiviert ist; der Prozess startet zwar automatisch neu, es kommt jedoch zu einem anhaltenden Denial of Service. Betroffen sind zahlreiche Versionsstränge von Junos OS sowie Junos OS Evolved. CVSS-Basiswert: 7.4 (Hoch).

    CVSS: 7.4 Publiziert: Referenz: NVD
  10. Juniper Junos OS rpd: Double-Free durch fehlerhaftes BGP-Path-Attribut-Update

    CVE-2024-39564 Hoch

    Eine Double-Free-Schwachstelle im Routing Process Daemon (rpd) von Juniper Networks Junos OS und Junos OS Evolved erlaubt es einem Angreifer, ein fehlerhaftes BGP-Path-Attribut-Update zu senden, das Speicher zum Loggen des ungültigen Path-Attributs alloziert. Diese doppelte Freigabe des Speichers führt zu einem Absturz des rpd und damit zu einem Denial of Service. Die Schwachstelle ähnelt CVE-2024-39549, ist aber davon verschieden. Betroffen sind Junos OS und Junos OS Evolved ab Version 22.4 vor 22.4R3-S4 bzw. 22.4R3-S4-EVO. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch). Empfohlene Massnahme: auf die jeweils fehlerbereinigte Version aktualisieren.

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  11. Juniper Junos OS/Junos OS Evolved: rpd-Absturz durch fehlerhafte BGP-Pakete

    CVE-2025-21598 Hoch

    In Juniper Networks Junos OS und Junos OS Evolved kann ein Out-of-Bounds-Read im Routing-Protocol-Daemon (rpd) von einem unauthentifizierten, netzwerkbasierten Angreifer ausgenutzt werden, indem fehlerhafte BGP-Pakete an ein Gerät mit aktivierten Packet-Receive-Trace-Optionen gesendet werden; dies führt zum Absturz von rpd. Voraussetzung ist eine bestehende BGP-Session, betroffen sind sowohl iBGP als auch eBGP sowie IPv4 und IPv6, und die Störung kann sich über mehrere autonome Systeme fortpflanzen. Betroffen sind zahlreiche Junos-OS- und Junos-OS-Evolved-Versionsstände vor den jeweiligen Fix-Releases. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch). Ein EPSS-Wert liegt in den Quelldaten nicht vor, eine aktive Ausnutzung über CISA KEV ist nicht bekannt.

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  12. Juniper Junos OS Evolved: Speicherleck im Tunnel-Treiber durch präparierte IPv6-Pakete

    CVE-2025-21599 Hoch

    Im Juniper Tunnel Driver (jtd) von Juniper Networks Junos OS Evolved besteht laut NVD eine Schwachstelle durch nicht freigegebenen Speicher nach Ablauf der effektiven Lebensdauer. Der Empfang speziell fehlerhafter IPv6-Pakete führt dazu, dass Kernel-Speicher nicht freigegeben wird, was zu Speichererschöpfung, Systemabsturz und Denial of Service führen kann. Betroffen sind laut Quelle Versionen von 22.4-EVO vor 22.4R3-S5-EVO, von 23.2-EVO vor 23.2R2-S2-EVO, von 23.4-EVO vor 23.4R2-S2-EVO sowie von 24.2-EVO vor 24.2R1-S2-EVO/24.2R2-EVO; betroffen sind nur Systeme mit aktiviertem IPv6. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch).

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  13. Juniper Junos OS Evolved (ACX 7000) – Denial of Service über MPLS-Pakete

    CVE-2024-47490 Hoch

    Eine unzulässige Beschränkung eines Kommunikationskanals in der Packet Forwarding Engine von Junos OS Evolved auf der ACX-7000-Serie erlaubt einem nicht authentifizierten, netzbasierten Angreifer, den Ressourcenverbrauch zu steigern und einen Denial of Service auszulösen. Bestimmte Transit-MPLS-Pakete werden intern an die Routing Engine weitergeleitet statt korrekt behandelt; ein andauernder Empfang erschöpft die Ressourcen. Eine MPLS-Konfiguration ist dafür nicht erforderlich. CVSS-Basiswert: 8.2 (Hoch). Empfohlene Massnahme: auf eine der vom Hersteller genannten korrigierten Versionen aktualisieren.

    CVSS: 8.2 Publiziert: Referenz: NVD
  14. Juniper Junos OS – Uncontrolled Resource Consumption im httpd erlaubt DoS

    CVE-2024-47497 Hoch

    Im HTTP-Daemon (httpd) von Juniper Networks Junos OS auf SRX-, QFX-, MX- und EX-Serien besteht eine Uncontrolled-Resource-Consumption-Schwachstelle. Ein nicht authentifizierter, netzwerkbasierter Angreifer kann durch gezielte HTTPS-Verbindungsanfragen die Erzeugung nicht ordnungsgemäss beendeter Prozesse auslösen, was über die Zeit zu Ressourcenerschöpfung und einem Absturz mit Neustart des Geräts führt. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch). Empfohlene Massnahme: Aktualisierung auf Junos OS 21.4R3-S7, 22.2R3-S4, 22.3R3-S3, 22.4R3-S2, 23.2R2-S1, 23.4R1-S2 bzw. 23.4R2 oder neuer, je nach Version.

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  15. Juniper Junos OS: RPD-Absturz durch fehlerhaften BGP-AS-PATH bei BMP

    CVE-2024-47499 Hoch

    Im Routing Protocol Daemon (RPD) von Juniper Junos OS und Junos OS Evolved besteht eine unzureichende Prüfung aussergewöhnlicher Bedingungen. Ist BGP Monitoring Protocol (BMP) mit Rib-in-Pre-Policy-Monitoring konfiguriert, kann ein empfangenes BGP-Update mit fehlerhaftem AS-PATH-Attribut über eine bestehende BGP-Sitzung einen Absturz und Neustart des RPD auslösen – ein nicht authentifizierter, netzwerkbasierter Denial of Service. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch). Empfohlene Massnahme: Aktualisierung auf die in der Juniper-Advisory genannten reparierten Junos-OS- bzw. Junos-OS-Evolved-Versionen.

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  16. Juniper Junos OS Evolved – Ressourcenerschöpfung durch nicht bereinigte TCP-Sitzungen

    CVE-2024-47502 Hoch

    Im Kernel von Juniper Junos OS Evolved besteht eine Schwachstelle durch Zuweisung von Ressourcen ohne Begrenzung oder Drosselung. Nicht authentifizierte, netzwerkbasierte Angreifer können damit einen Denial of Service auslösen: In bestimmten Fällen wird der Zustand beendeter TCP-Sitzungen nicht bereinigt, was über die Zeit zu Ressourcenerschöpfung führt und neue Verbindungen zur Control Plane verhindert. Betroffen sind nur IPv4- und in-band über ein FPC-Interface aufgebaute TCP-Sitzungen. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch). Ein EPSS-Wert liegt in den Quelldaten nicht vor. Empfohlene Massnahme: Update auf eine der fixenden Versionen (u. a. 21.4R3-S9-EVO, 22.2R3-S4-EVO, 22.4R3-S3-EVO, 23.2R2-S1-EVO, 23.4R2-EVO oder neuer); bis dahin kann ein manueller Neustart der betroffenen Routing Engine Abhilfe schaffen.

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  17. Juniper Junos OS SRX5000 – Denial of Service in der Packet Forwarding Engine

    CVE-2024-47504 Hoch

    In der Packet Forwarding Engine von Juniper Junos OS auf SRX5000-Geräten besteht eine Schwachstelle durch unzureichende Validierung eines bestimmten Eingabetyps. Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann durch ein speziell präpariertes, fehlerhaftes Paket auf nicht geclusterten SRX5000-Geräten einen Absturz und Neustart des flowd-Prozesses auslösen und dadurch einen Denial of Service herbeiführen. Betroffen sind mehrere Junos-OS-Versionsreihen zwischen 22.1 und 24.2 vor den jeweiligen Fix-Releases. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch). Eine EPSS-Angabe liegt nicht vor, die Schwachstelle ist nicht im CISA-KEV-Katalog gelistet.

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  18. Juniper Junos OS (cRPD): CPU-Erschöpfung im rpd-server durch präparierten TCP-Verkehr

    CVE-2024-39547 Hoch

    Im rpd-server von Juniper Networks Junos OS und Junos OS Evolved mit cRPD führt eine unsachgemässe Behandlung von Ausnahmebedingungen dazu, dass ein unauthentifizierter, netzwerkbasierter Angreifer mit präpariertem TCP-Verkehr an die Routing Engine eine erhöhte CPU-Auslastung des rpd-server-Prozesses auslösen kann (CPU-basierter Denial of Service). Auch ein unerwartet beendeter TCP-Session-Abbau kann den Effekt auslösen. Die Auswirkung ist stärker ausgeprägt, wenn RIB Sharding aktiviert ist. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch).

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  19. Juniper Junos Space – Command Injection (Remote Code Execution)

    CVE-2024-39563 Hoch

    In Juniper Networks Junos Space ermöglicht eine Command-Injection-Schwachstelle einem nicht authentifizierten Angreifer im Netzwerk, über eine speziell präparierte Anfrage beliebige Shell-Befehle auf der Junos-Space-Appliance auszuführen. Ein bestimmtes Skript der Junos-Space-Weboberfläche verarbeitet Eingaben aus einer GET-Anfrage ohne ausreichende Bereinigung, wodurch die vollständige Kontrolle über das Gerät erlangt werden kann. Betroffen ist Junos Space 24.1R1, frühere Versionen sind nicht betroffen. CVSS-Basiswert: 7.3 (Hoch).

    CVSS: 7.3 Publiziert: Referenz: NVD
  20. Juniper Junos OS/Evolved: rpd-Absturz durch malformiertes BGP-Paket bei aktivierten BGP-Traceoptions

    CVE-2024-39515 Hoch

    Im Routing Protocol Daemon (rpd) von Junos OS und Junos OS Evolved erlaubt eine unzureichende Konsistenzprüfung von Eingaben einem unauthentifizierten, netzwerkbasierten Angreifer, über ein gezielt malformiertes BGP-Paket einen Absturz und Neustart des rpd auszulösen, was zu einem Denial of Service führt; fortgesetzter Empfang des Pakets kann diesen Zustand dauerhaft aufrechterhalten. Betroffen sind nur Systeme mit aktivierten BGP-Traceoptions und bereits bestehender BGP-Session, sowohl bei iBGP als auch eBGP und sowohl IPv4 als auch IPv6; in einigen Fällen startet rpd nicht automatisch neu und muss manuell per „restart routing“ neu gestartet werden. Betroffen sind zahlreiche Versionszweige von Junos OS und Junos OS Evolved vor den jeweiligen S-Fix-Releases. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch).

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  21. Juniper Junos OS rpd: Out-of-Bounds Read durch fehlerhaftes BGP-Paket

    CVE-2024-39516 Hoch

    Eine Out-of-Bounds-Read-Schwachstelle im Routing Process Daemon (rpd) von Juniper Networks Junos OS und Junos OS Evolved erlaubt es einem unauthentifizierten, netzwerkbasierten Angreifer, durch das Senden eines gezielt fehlerhaften BGP-Pakets einen Absturz und Neustart des rpd auszulösen und damit einen anhaltenden Denial-of-Service-Zustand herbeizuführen. Betroffen sind Systeme mit aktivierten BGP-Traceoptions oder konfiguriertem BGP-Traffic-Engineering, sowohl bei iBGP als auch eBGP mit beliebiger Adressfamilie; das betroffene Attribut ist nicht-transitiv und propagiert nicht über das Netzwerk hinaus. Betroffen sind mehrere Junos-OS- und Junos-OS-Evolved-Versionslinien vor den jeweiligen fehlerbereinigten Service-Releases. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch). Empfohlene Massnahme: auf die jeweils fehlerbereinigte Version aktualisieren.

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  22. Juniper Junos OS: rpd-Absturz durch manipuliertes BGP-Paket bei aktiven Traceoptions

    CVE-2024-39525 Hoch

    Eine Schwachstelle durch fehlerhafte Behandlung von Ausnahmezuständen im Routing Protocol Daemon (rpd) von Juniper Networks Junos OS und Junos OS Evolved erlaubt einem nicht authentifizierten, netzwerkbasierten Angreifer, durch ein spezifisches BGP-Paket einen Absturz und Neustart des rpd auszulösen. Betroffen sind ausschliesslich Systeme mit aktivierten BGP-Traceoptions und einer bereits bestehenden BGP-Sitzung; der wiederholte Empfang des Pakets führt zu einem anhaltenden Denial-of-Service über eBGP und iBGP in IPv4 und IPv6. Betroffen sind laut Hersteller mehrere Junos-OS- und Junos-OS-Evolved-Versionen vor den jeweiligen Sicherheits-Releases. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch). Ein EPSS-Wert liegt in den Quelldaten nicht vor.

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  23. Juniper Junos OS Evolved – lokale Rechteausweitung zu root über CLI-Befehlsoptionen

    CVE-2024-39520 Hoch

    In Juniper Networks Junos OS Evolved erlaubt eine unzureichende Neutralisierung spezieller Elemente in CLI-Befehlen einem lokalen, authentifizierten Angreifer mit niedrigen Privilegien die Ausweitung seiner Rechte auf root und damit die vollständige Kompromittierung des Systems. Die CLI verarbeitet Befehlsoptionen in bestimmten Fällen nicht korrekt, sodass präparierte Parameter zu Root-Rechten auf Shell-Ebene führen. Betroffen sind alle Versionen vor 20.4R3-S6-EVO sowie die Zweige 21.2-EVO vor 21.2R3-S4-EVO, 21.4-EVO vor 21.4R3-S6-EVO, 22.2-EVO vor 22.2R2-S1-EVO bzw. 22.2R3-EVO und 22.3-EVO vor 22.3R2-EVO. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: auf eine der genannten korrigierten Versionen aktualisieren.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  24. Juniper Junos OS Evolved – Rechteausweitung zu Root über CLI-Kommandos

    CVE-2024-39521 Hoch

    Eine Schwachstelle in den Kommandos von Juniper Junos OS Evolved (Improper Neutralization of Special Elements) erlaubt einem lokalen, authentifizierten Angreifer mit niedrigen Privilegien die Rechteausweitung zu Root und damit die vollständige Kompromittierung des Systems. Die CLI behandelt Kommando-Optionen in bestimmten Fällen nicht korrekt, sodass präparierte Parameter eine Root-Shell ermöglichen. Betroffen sind unter anderem 21.1-EVO ab 21.1R1-EVO vor 21.2R3-S8-EVO, 21.4-EVO vor 21.4R3-S7-EVO, 22.1-EVO vor 22.1R3-S6-EVO, 22.2-EVO vor 22.2R3-EVO und 22.3-EVO vor 22.3R2-EVO. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: auf die genannten korrigierten Versionen aktualisieren.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  25. Juniper Junos OS Evolved: lokale Rechteausweitung zu root über CLI-Kommandos

    CVE-2024-39522 Hoch

    Die CLI von Juniper Junos OS Evolved behandelt Kommando-Optionen in bestimmten Fällen nicht korrekt (Improper Neutralization of Special Elements). Ein lokaler, authentifizierter Angreifer mit niedrigen Rechten kann durch Ausführen spezifischer CLI-Kommandos mit präparierten Parametern seine Rechte auf Shell-Ebene zu root ausweiten und das System vollständig kompromittieren. Betroffen sind Junos OS Evolved 22.3-EVO vor 22.3R2-EVO sowie 22.4-EVO vor 22.4R1-S1-EVO und 22.4R2-EVO. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: auf eine der genannten fehlerbereinigten Versionen aktualisieren.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  26. CVE-2024-39523 – Lokale Rechteausweitung zu root über CLI in Juniper Junos OS Evolved

    CVE-2024-39523 Hoch

    Die CLI von Juniper Junos OS Evolved verarbeitet Kommando-Optionen in bestimmten Fällen nicht korrekt (Improper Neutralization of Special Elements). Ein lokaler, authentifizierter Angreifer mit niedrigen Rechten kann durch Ausführen bestimmter CLI-Kommandos mit präparierten Parametern seine Rechte auf Shell-Ebene zu root ausweiten und das System damit vollständig kompromittieren. Betroffen sind alle Versionen vor 20.4R3-S7-EVO sowie die Zweige 21.2-EVO, 21.4-EVO, 22.1-EVO, 22.2-EVO, 22.3-EVO und 22.4-EVO vor den jeweils genannten korrigierten Ständen. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: auf die im Advisory genannten korrigierten Versionen aktualisieren (u. a. 20.4R3-S7-EVO, 21.2R3-S8-EVO, 21.4R3-S7-EVO, 22.1R3-S6-EVO, 22.2R3-EVO, 22.3R2-EVO, 22.4R2-EVO).

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  27. Juniper Junos OS Evolved – lokale Rechteausweitung zu root über CLI-Befehle

    CVE-2024-39524 Hoch

    In Juniper Networks Junos OS Evolved erlaubt eine unzureichende Neutralisierung spezieller Elemente in CLI-Befehlen einem lokalen, authentifizierten Angreifer mit niedrigen Privilegien die Ausweitung seiner Rechte auf root und damit die vollständige Kompromittierung des Systems. Die CLI verarbeitet Befehlsoptionen in bestimmten Fällen nicht korrekt, sodass präparierte Parameter zu Root-Rechten auf Shell-Ebene führen. Betroffen sind alle Versionen vor 20.4R3-S7-EVO sowie die Zweige 21.2-EVO vor 21.2R3-S8-EVO, 21.4-EVO vor 21.4R3-S7-EVO, 22.2-EVO vor 22.2R3-EVO, 22.3-EVO vor 22.3R2-EVO und 22.4-EVO vor 22.4R2-EVO. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: auf eine der genannten korrigierten Versionen aktualisieren.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  28. Juniper Junos OS: Denial of Service in der Packet Forwarding Engine durch Format-String-Schwachstelle bei DNS-Traceoptions

    CVE-2024-39529 Hoch

    In der Packet Forwarding Engine (PFE) von Junos OS auf SRX-Serien erlaubt eine Schwachstelle durch die Verwendung eines extern kontrollierbaren Format-Strings einem unauthentifizierten, netzwerkbasierten Angreifer einen Denial-of-Service. Sind DNS Domain Generation Algorithm (DGA)- oder Tunnel-Erkennung sowie DNS-Filtering-Traceoptions konfiguriert, führt der Empfang bestimmter gültiger Transit-DNS-Anfragen zu einem PFE-Absturz mit Neustart und damit zu einem Denial of Service. Betroffen sind Junos-OS-Versionen vor 21.4R3-S6, 22.2R3-S3, 22.3R3-S3, 22.4R3 und 23.2R2. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch).

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  29. Juniper Junos OS chassisd: Absturz bei Zugriff auf nicht unterstützte Sensoren

    CVE-2024-39530 Hoch

    Eine Schwachstelle in der unzureichenden Prüfung ungewöhnlicher oder Ausnahmebedingungen im Chassis Management Daemon (chassisd) von Juniper Networks Junos OS erlaubt es einem unauthentifizierten, netzwerkbasierten Angreifer, einen Denial-of-Service-Zustand auszulösen. Wird per gRPC oder NETCONF auf bestimmte, von der jeweiligen Plattform nicht unterstützte Sensoren zugegriffen, stürzt chassisd ab und startet neu, was einen Neustart aller FPCs und damit einen kompletten Ausfall zur Folge hat. Betroffen sind mehrere Junos-OS-Versionslinien ab 21.4 vor den jeweiligen fehlerbereinigten Releases; frühere Versionen sind nicht betroffen. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch). Empfohlene Massnahme: auf die jeweils fehlerbereinigte Version aktualisieren.

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  30. Juniper Junos OS Evolved (ACX 7000): Fehlerhafte gemeinsame DDoS-Bandbreitenbegrenzung in der PFE

    CVE-2024-39531 Hoch

    In der Packet Forwarding Engine (PFE) von Juniper Networks Junos OS Evolved auf der ACX-7000-Serie führt eine unsachgemässe Behandlung von Werten dazu, dass eine für ein Protokoll konfigurierte DDoS-Bandbreiten- oder Burst-Grenze auf alle Protokolle derselben Warteschlange übertragen wird. Dadurch kann entweder die Kontrollebene für bestimmten Datenverkehr zu offen sein, oder ein anderes Protokoll wird so stark limitiert, dass ein volumetrischer DoS-Angriff wahrscheinlicher wird. Ein netzwerkbasierter, unauthentifizierter Angreifer kann dies für einen Denial of Service ausnutzen. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch).

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  31. Juniper Junos OS: pfe-Absturz auf SRX- und MX-Series mit SPC3 durch gültigen TCP-Traffic

    CVE-2024-39540 Hoch

    Eine Schwachstelle durch unzureichende Prüfung ungewöhnlicher Bedingungen in der Packet Forwarding Engine (pfe) von Juniper Networks Junos OS auf SRX-Series- und MX-Series-Geräten mit SPC3 erlaubt einem nicht authentifizierten, netzwerkbasierten Angreifer einen Denial-of-Service. Beim Empfang bestimmter gültiger TCP-Pakete stürzt die pfe ab und startet neu, was zu einem kurzzeitigen, aber vollständigen Dienstausfall führt. Betroffen ist laut Hersteller Junos OS 21.2R3-S5 bis vor 21.2R3-S6; frühere und spätere Releases sind nicht betroffen. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch). Ein EPSS-Wert liegt in den Quelldaten nicht vor.

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  32. Juniper Junos OS/Evolved: Denial of Service in der Packet Forwarding Engine bei SFLOW/ECMP bzw. CFM

    CVE-2024-39542 Hoch

    In der Packet Forwarding Engine (PFE) von Junos OS auf MX-Serien mit MPC10/11 oder LC9600, MX304 sowie von Junos OS Evolved auf ACX- und PTX-Serien kann eine unzureichende Validierung der syntaktischen Korrektheit von Eingaben zu einem Denial of Service führen. Empfängt ein mit SFLOW und ECMP konfiguriertes Gerät bestimmten gültigen, für Sampling vorgesehenen Transit-Traffic, stürzt der packetio-Prozess ab, was einen evo-aftman-Absturz und den Stillstand der FPC bis zum Neustart zur Folge hat (nur bei PTX, nicht bei ACX oder MX). Alternativ kann ein missgebildetes CFM-Paket auf einem CFM-konfigurierten Interface denselben Effekt auslösen; laut Hersteller gilt der genannte CVSS-Wert für das erste, schwerwiegendere Szenario, das zweite Szenario wird separat mit 6.5 bewertet. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch).

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  33. Juniper Junos OS iked: Absturz durch fehlerhafte IPsec-Parameter

    CVE-2024-39545 Hoch

    Eine Schwachstelle in der unzureichenden Prüfung ungewöhnlicher oder Ausnahmebedingungen im IKE-Daemon (iked) von Juniper Networks Junos OS auf SRX-Serien, MX-Serien mit SPC3 und NFX350 erlaubt es einem unauthentifizierten, netzwerkbasierten Angreifer, durch das Senden gezielt widersprüchlicher Parameter im Rahmen der IPsec-Aushandlung einen Absturz des iked auszulösen und damit einen Denial-of-Service-Zustand herbeizuführen. Betroffen sind alle Plattformen, auf denen iked läuft, über mehrere Junos-OS-Versionslinien vor den jeweiligen fehlerbereinigten Service-Releases. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch). Empfohlene Massnahme: auf die jeweils fehlerbereinigte Version aktualisieren.

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  34. Juniper Junos OS Evolved: Ressourcenerschöpfung im aftmand-Prozess

    CVE-2024-39548 Hoch

    Eine Schwachstelle durch unkontrollierten Ressourcenverbrauch im aftmand-Prozess von Juniper Networks Junos OS Evolved erlaubt einem nicht authentifizierten, netzwerkbasierten Angreifer, Speicherressourcen zu verbrauchen und dadurch einen Denial-of-Service-Zustand auszulösen. Die betroffenen Prozesse erholen sich nicht selbstständig und müssen manuell neu gestartet werden. Die Schwachstelle betrifft sowohl IPv4 als auch IPv6 und mehrere Junos-OS-Evolved-Versionen vor den jeweiligen Sicherheits-Releases. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch). Ein EPSS-Wert liegt in den Quelldaten nicht vor.

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  35. Juniper Junos OS/Evolved: Speicherleck im Routing Protocol Daemon (rpd) durch fehlerhafte BGP-Path-Attribute

    CVE-2024-39549 Hoch

    Im Routing Protocol Daemon (rpd) von Junos OS und Junos OS Evolved führt eine unvollständige Speicherfreigabe dazu, dass ein Angreifer per manipuliertem BGP-Path-Attribute-Update Speicher belegen kann, der zum Protokollieren des fehlerhaften Path-Attributes reserviert wird. Dieser Speicher wird nicht in allen Fällen korrekt wieder freigegeben, was zu einem Denial of Service führt; der belegte Speicher lässt sich durch manuellen Neustart des rpd freigeben, der Speicherverbrauch kann über „show system memory“ bzw. „show system monitor memory status“ überwacht werden. Betroffen sind zahlreiche Versionszweige von Junos OS und Junos OS Evolved vor den jeweiligen S-Fix-Releases (u. a. vor 21.2R3-S8, 21.4R3-S8, 22.2R3-S4, 22.3R3-S3, 22.4R3-S3, 23.2R2-S1, 23.4R1-S2/23.4R2 sowie die entsprechenden -EVO-Versionen). CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch).

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  36. Juniper Junos OS: RPD-Absturz durch fehlerhaftes BGP-UPDATE-Paket (DoS)

    CVE-2024-39552 Hoch

    In der Routing-Protokoll-Daemon (RPD) von Juniper Networks Junos OS und Junos OS Evolved führt eine unsachgemässe Behandlung von Ausnahmebedingungen dazu, dass ein netzwerkbasierter Angreifer über eine bestehende BGP-Sitzung ein fehlerhaftes BGP-UPDATE-Paket senden kann. Dadurch stürzt der RPD-Prozess ab und startet neu; wiederholte fehlerhafte UPDATE-Nachrichten führen zu einem anhaltenden Denial of Service. Betroffen sind sowohl eBGP- als auch iBGP-Sitzungen in IPv4- und IPv6-Implementierungen. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch).

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  37. Juniper Junos OS H.323 ALG: Uncontrolled Resource Consumption führt zu Denial of Service

    CVE-2024-39551 Hoch

    Eine Schwachstelle unkontrollierten Ressourcenverbrauchs im H.323 Application Layer Gateway (ALG) von Juniper Networks Junos OS auf SRX- und MX-Serien mit SPC3 und MS-MPC/MIC erlaubt es einem unauthentifizierten, netzwerkbasierten Angreifer, durch das Senden bestimmter Pakete Traffic-Verlust und damit einen Denial-of-Service-Zustand auszulösen. Der fortgesetzte Empfang und die Verarbeitung dieser Pakete halten den Zustand aufrecht. Betroffen sind mehrere Junos-OS-Versionslinien von 20.4 bis 23.2, jeweils vor den fehlerbereinigten Service-Releases. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch). Empfohlene Massnahme: auf die jeweils fehlerbereinigte Version aktualisieren.

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  38. Juniper Junos OS Evolved Socket-Intercept Privilege Escalation

    CVE-2024-39546 Hoch

    Eine Missing-Authorization-Schwachstelle in der Socket-Intercept(SI)- Kommandodatei-Schnittstelle von Juniper Networks Junos OS Evolved erlaubt laut NVD einem authentifizierten, niedrig privilegierten lokalen Angreifer, bestimmte Dateien zu verändern und dadurch beliebige Befehle mit Root-Rechten auszuführen, was zu einer Rechteausweitung und vollständigen Kompromittierung des Systems führt. Betroffen sind alle Versionen vor 21.2R3-S8-EVO sowie mehrere 21.4-, 22.1-, 22.2-, 22.3-, 22.4- und 23.2-Versionszweige vor den jeweiligen Fix-Releases. CVSS-Basiswert: 7.3 (Hoch).

    CVSS: 7.3 Publiziert: Referenz: NVD
  39. Juniper Junos OS J-Web – XPath-Injection mit Befehlsausführung

    CVE-2024-39565 Hoch

    In der J-Web-Oberfläche von Juniper Junos OS besteht eine XPath-Injection-Schwachstelle, über die ein nicht authentifizierter Angreifer im Netzwerk aus der Ferne Befehle ausführen kann. Solange ein Administrator in einer J-Web-Sitzung angemeldet ist oder war, kann der Angreifer Befehle mit dessen Anmeldedaten ausführen und im schlimmsten Fall die vollständige Kontrolle über das Gerät erlangen. CVSS-Basiswert: 8.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: Aktualisierung auf eine der vom Hersteller korrigierten Junos-OS-Versionen.

    CVSS: 8.8 Publiziert: Referenz: NVD
  40. Juniper Junos OS (MX-Serie mit MPC10E): Speicherleck im Telemetrie-Sensor-Prozess sensord

    CVE-2024-39518 Hoch

    Im Telemetrie-Sensor-Prozess (sensord) von Juniper Networks Junos OS auf den Plattformen MX240, MX480 und MX960 mit MPC10E führt ein Heap-Based-Buffer-Overflow bei aktivem Junos-Telemetry-Interface-Abonnement zu einem stetig steigenden Speicherverbrauch. Werden alle Ressourcen aufgebraucht, reagiert das Gerät nicht mehr und ein manueller Neustart der Line Card ist erforderlich, um den Normalbetrieb wiederherzustellen. Das Problem tritt nur bei aktivem Telemetrie-Abonnement auf. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch).

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  41. Juniper Junos OS Evolved: Denial of Service über xinetd/sshd bei hoher SSH-Verbindungsrate

    CVE-2024-39562 Hoch

    In Junos OS Evolved von Juniper Networks führt eine unvollständige Freigabe von Ressourcen im xinetd-Prozess, der SSH-Daemon-Instanzen (sshd) startet, dazu, dass ein unauthentifizierter, netzwerkbasierter Angreifer durch eine hohe Rate gleichzeitiger, in bestimmter Weise beendeter SSH-Verbindungen einen Denial-of-Service auslösen kann. Dabei stürzt xinetd ab und hinterlässt defunkte sshd-Prozesse, wodurch SSH-Zugriff sowie darauf aufbauende Dienste wie SFTP und Netconf über SSH blockiert werden; legitime Nutzer können sich nicht mehr per SSH anmelden, bis der Dienst manuell wiederhergestellt wird. Betroffen sind alle Junos-OS-Evolved-Versionen vor 21.4R3-S7-EVO sowie mehrere 22.3-/22.4-/23.2-EVO-Zweige; 22.1-EVO und 22.2-EVO sind nicht betroffen. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch).

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  42. Juniper Junos OS: RPD-Absturz durch manipuliertes BGP-Tunnel-Encapsulation-Attribut

    CVE-2024-39555 Hoch

    Eine Schwachstelle durch fehlerhafte Behandlung von Ausnahmezuständen im Routing Protocol Daemon (RPD) von Juniper Networks Junos OS und Junos OS Evolved erlaubt einem Angreifer, durch eine speziell manipulierte BGP-Update-Nachricht mit fehlerhaftem Tunnel-Encapsulation-Attribut einen Session-Reset auszulösen. Betroffen sind ausschliesslich Systeme mit aktiviertem Segment Routing; der wiederholte Empfang der Nachricht führt zu einem anhaltenden Denial-of-Service-Zustand über eBGP- und iBGP-Sitzungen in IPv4 und IPv6. Betroffen sind laut Hersteller mehrere Junos-OS- und Junos-OS-Evolved-Versionen vor den jeweiligen Sicherheits-Releases. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch). Ein EPSS-Wert liegt in den Quelldaten nicht vor.

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  43. Juniper Junos OS: Denial-of-Service in der Packet Forwarding Engine

    CVE-2024-21586 Hoch

    In der Packet Forwarding Engine (PFE) von Juniper Networks Junos OS auf SRX- und NFX-Serien liegt eine unzureichende Prüfung ungewöhnlicher Zustände vor. Ein unauthentifizierter, netzwerkbasierter Angreifer kann durch Zusenden bestimmten gültigen Datenverkehrs einen Absturz und Neustart der PFE auslösen; anhaltender Empfang solchen Datenverkehrs führt zu einem dauerhaften Denial-of-Service-Zustand. Betroffen sind Junos OS auf SRX-Serien vor den Versionen 21.4R3-S7.9, 22.1R3-S5.3, 22.2R3-S4.11, 22.3R3 und 22.4R3 sowie auf NFX-Serien vor 21.4R3-S8, 22.2R3-S5, 22.3R3 und 22.4R3. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch).

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  44. Juniper Paragon Active Assurance: Offenlegung sensibler Informationen

    CVE-2024-30381 Hoch

    Eine Schwachstelle zur Offenlegung sensibler Informationen gegenüber einem nicht autorisierten Akteur im Juniper Networks Paragon Active Assurance Control Center erlaubt einem netznahen Angreifer mit Root-Zugriff auf eine Test-Agent-Appliance den Zugang zu sensiblen Informationen über nachgelagerte Geräte. Der Daemon netrounds-probe-login legt versehentlich ein internes Datenbankobjekt offen, das einen direkten Datenbankzugriff auf das Control Center ermöglicht. Betroffen ist Paragon Active Assurance 4.1.0 und 4.2.0. CVSS-Basiswert: 8.4 (Hoch). Empfohlene Massnahme: auf eine vom Hersteller korrigierte Version aktualisieren.

    CVSS: 8.4 Publiziert: Referenz: NVD
  45. Juniper Junos OS: Speicherkorruption im Routing-Protokoll-Daemon (rpd) bei CoS-based Forwarding

    CVE-2024-30382 Hoch

    Im Routing-Protokoll-Daemon (rpd) von Juniper Junos OS und Junos OS Evolved besteht eine Schwachstelle durch unzureichende Behandlung von Ausnahmebedingungen. Ein netzwerkbasierter, unauthentifizierter Angreifer kann durch das Senden eines bestimmten Routing-Updates einen rpd-Absturz infolge von Speicherkorruption auslösen, was zu einem Denial-of-Service führt. Laut Quelle tritt das Problem nur auf, wenn das System für CoS-based Forwarding (CBF) mit einer Policy-Map konfiguriert ist, die eine cos-next-hop-map-Aktion enthält. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch). Betroffen sind Junos-OS- und Junos-OS-Evolved-Versionen vor den jeweiligen Sicherheits-Releases der 20.4- bis 22.1-Zweige.

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  46. Stack-basierter Pufferüberlauf im Juniper Flow Processing Daemon

    CVE-2024-30392 Hoch

    Ein Stack-basierter Pufferüberlauf im Flow Processing Daemon (flowd) von Juniper Networks Junos OS erlaubt einem unauthentifizierten, netzwerkbasierten Angreifer, einen Denial of Service auszulösen. Auf allen Junos-OS-MX-Series-Plattformen mit SPC3 und MS-MPC/-MIC führt eine bestimmte URL-Anfrage bei aktivierter URL-Filterung zum Absturz und Neustart von flowd; wiederholte Anfragen führen zu einem anhaltenden Denial-of-Service-Zustand. Betroffen sind alle Versionen vor 21.2R3-S6 sowie 21.3 vor 21.3R3-S5, 21.4 vor 21.4R3-S5, 22.1 vor 22.1R3-S3, 22.2 vor 22.2R3-S1, 22.3 vor 22.3R2-S2/22.3R3 und 22.4 vor 22.4R2-S1/22.4R3. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch).

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  47. Juniper Junos OS/Junos OS Evolved: Stack-basierter Pufferüberlauf im Routing Protocol Daemon (RPD) bei EVPN-Type-5-Routen

    CVE-2024-30394 Hoch

    Im Routing Protocol Daemon (RPD) von Junos OS und Junos OS Evolved führt ein Stack-basierter Pufferüberlauf dazu, dass eine über BGP empfangene, speziell präparierte EVPN-Type-5-Route bei aktivierter EVPN-Konfiguration einen Absturz und Neustart von rpd auslöst. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch). Ein unauthentifizierter, netzwerkbasierter Angreifer kann durch fortgesetzten Empfang dieser Route einen dauerhaften Denial-of-Service-Zustand erzwingen. Betroffen sind laut Advisory Junos OS vor 21.2R3-S7 sowie die Versionszweige 21.4 vor 21.4R3-S5, 22.1 vor 22.1R3-S4, 22.2 vor 22.2R3-S2, 22.3 vor 22.3R3-S1, 22.4 vor 22.4R3 und 23.2 vor 23.2R2, ebenso die entsprechenden Junos-OS-Evolved-Versionen.

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  48. Junos OS – RPD-Absturz durch fehlerhaftes BGP-Tunnel-Encapsulation-TLV

    CVE-2024-30395 Hoch

    Der Routing Protocol Daemon (RPD) von Junos OS und Junos OS Evolved validiert einen bestimmten Eingabetyp nicht korrekt. Empfängt eine etablierte BGP-Sitzung ein BGP-Update mit einem speziell fehlgeformten TLV im Tunnel-Encapsulation-Attribut, stürzt rpd ab und startet neu, wodurch ein nicht authentifizierter, netzwerkbasierter Angreifer einen Denial of Service auslösen kann. Betroffen sind laut Quelle mehrere Versionslinien von Junos OS und Junos OS Evolved vor den jeweiligen Fix-Releases. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch).

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  49. Juniper Junos OS: Pkid-Daemon anfällig für Denial-of-Service bei Zertifikatsprüfung

    CVE-2024-30397 Hoch

    Der Public-Key-Infrastructure-Daemon (pkid) von Juniper Junos OS, der für die Zertifikatsprüfung zuständig ist, weist eine unzureichende Behandlung ungewöhnlicher Bedingungen auf. Nach einer fehlgeschlagenen Verifikation verbraucht pkid sämtliche CPU-Ressourcen und wird für weitere Prüfversuche unresponsiv, wodurch alle nachfolgenden VPN-Aushandlungen, die von der Zertifikatsprüfung abhängen, fehlschlagen. Ein unauthentifizierter, netzwerkbasierter Angreifer kann so einen Denial-of-Service auslösen. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch). Betroffen sind Junos-OS-Versionen vor 20.4R3-S10 sowie mehrere 21.x- bis 23.x-Zweige vor den jeweiligen Sicherheits-Releases.

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  50. Speicherpufferschwachstelle in der Juniper Packet Forwarding Engine

    CVE-2024-30398 Hoch

    Eine unzureichende Beschränkung von Operationen innerhalb der Grenzen eines Speicherpuffers in der Packet Forwarding Engine (PFE) von Juniper Networks Junos OS erlaubt einem unauthentifizierten, netzwerkbasierten Angreifer, einen Denial of Service auszulösen. Bei hohem Aufkommen bestimmten Datenverkehrs auf SRX4600-Geräten steigt der CPU-Speicherverbrauch stetig an, was zu Paketverlusten und schliesslich zum Absturz der PFE führt; ein manueller Neustart der PFE ist dann erforderlich. Betroffen sind Junos OS 21.2 vor 21.2R3-S7, 21.4 vor 21.4R3-S6, 22.1 vor 22.1R3-S5, 22.2 vor 22.2R3-S3, 22.3 vor 22.3R3-S2, 22.4 vor 22.4R3 sowie 23.2 vor 23.2R1-S2 bzw. 23.2R2. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch).

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD

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