1.4 Aktiv ausgenutzte Lücken
Betriebssysteme, Endpoint, Distros

Debian (DSA) Seite 14

Betriebssysteme, Endpoint, Distros
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  1. Linux-Kernel: PM-Resume-Fehler im brcmnand-Treiber (mtd/rawnand)

    CVE-2025-37840 Hoch

    Im Linux-Kernel wurde eine Schwachstelle im NAND-Treiber mtd: rawnand: brcmnand behoben. Beim Aufwachen aus dem Suspend (PM Resume) löste eine nicht initialisierte nand_operation-Struktur eine Warnung bei der Prüfung des Chip-Select-Felds in nand_reset_op() aus. Der Fix stellt auf die höherstufige Funktion nand_reset() mit chipnr = 0 um, entsprechend der Controller-Unterstützung für Single-Die-NAND-Chips. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: auf eine Kernel-Version mit dem enthaltenen Fix aktualisieren.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  2. Linux Kernel: jbd2 – fehlerhafte sb->s_sequence-Prüfung entfernt

    CVE-2025-37839 Hoch

    Im Journaling-Layer jbd2 des Linux-Kernels wurde eine fehlerhafte Prüfung entfernt: Ob ein Journal leer ist, bestimmt sich nicht über sb->s_sequence gleich 0, sondern über sb->s_start gleich 0. Da 0 zudem eine gültige Transaktions-ID ist, konnte die Prüfung fälschlich auslösen; das ungültige WARN_ON wurde daher entfernt. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: aktualisierte Kernel-Pakete der Distribution einspielen.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  3. Linux Kernel: usb/dwc3 – Out-of-Bounds-Zugriff durch ungeprüften Event-Zähler

    CVE-2025-37810 Hoch

    Im USB-Gadget-Treiber dwc3 des Linux-Kernels wurde der aus dem Register DWC3_GEVNTCOUNT gelesene Event-Zähler zwar auf null, nicht aber gegen die Länge des Event-Puffers geprüft. Beim Kopieren der Events per memcpy konnte es dadurch zu einem Out-of-Bounds-Zugriff und einem Kernel-Absturz kommen. Behoben wurde die Lücke durch eine Prüfung, dass der Event-Zähler die Pufferlänge nicht überschreitet. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: aktualisierte Kernel-Pakete der Distribution einspielen.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  4. Linux-Kernel: Double-free in chameleon_parse_gdd() (mcb)

    CVE-2025-37817 Hoch

    Im Linux-Kernel wurde eine Double-free-Schwachstelle im MCB-Subsystem behoben. Schlägt in chameleon_parse_gdd() der Aufruf von mcb_device_register() fehl, wird das Geräteobjekt mdev dort bereits über put_device() freigegeben; der anschliessende Sprung zum Fehlerpfad gab mdev ein zweites Mal frei. Der Fix kehrt bei fehlgeschlagener Registrierung direkt zurück, statt den Fehlerpfad zu durchlaufen. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: auf eine Kernel-Version mit dem enthaltenen Fix aktualisieren.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  5. Linux-Kernel: Use-after-free in irqchip/gic-v2m (gicv2m_get_fwnode)

    CVE-2025-37819 Hoch

    Im Linux-Kernel wurde eine Schwachstelle im Interrupt-Controller-Treiber gic-v2m behoben. Die Funktion gicv2m_get_fwnode() war fälschlich als __init markiert und wurde nach dem Boot freigegeben, obwohl sie beim PCI-Subsystem als Callback registriert blieb – ein späterer Aufruf während eines PCI-Host-Bridge-Probes (etwa bei ACPI-Boot) führte zu einem Use-after-free und einem Kernel-Paging-Fehler. Der Fix behält die Funktion für die spätere Verwendung im Speicher. Lokale Angreifer mit geringen Rechten können darüber Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit gefährden. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: auf eine Kernel-Version mit dem behobenen Fehler aktualisieren.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  6. syslog-ng – fehlerhafte TLS-Wildcard-Zertifikatsprüfung

    CVE-2024-47619 Hoch

    syslog-ng ist ein erweiterter Log-Daemon. Vor Version 4.8.2 akzeptiert die Funktion tls_wildcard_match() Zertifikate mit unzulässigen Wildcard-Mustern wie foo.*.bar sowie teilweise Wildcards wie foo.a*c.bar, die glib zulässt, aber eigentlich ungültig sein sollten. Dies kann TLS-Verbindungen beeinträchtigen, etwa im Rahmen von Man-in-the-Middle-Situationen. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch). Empfohlene Massnahme: Update auf Version 4.8.2 oder neuer.

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  7. Apache httpd mod_auth_openidc: Denial of Service durch leere POST-Anfrage bei aktivierter OIDCPreservePost-Direktive

    CVE-2025-3891 Hoch

    Im Apache-httpd-Modul mod_auth_openidc besteht eine Schwachstelle, die einem entfernten, nicht authentifizierten Angreifer einen Denial of Service ermöglicht. Ist die Direktive OIDCPreservePost aktiviert, führt eine leere POST-Anfrage laut NVD zuverlässig zum Absturz des Servers und beeinträchtigt damit die Verfügbarkeit. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch).

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  8. Redis – Unbegrenztes Wachstum von Output-Buffern führt zu Denial of Service

    CVE-2025-21605 Hoch

    Redis ist eine quelloffene In-Memory-Datenbank mit Persistenz auf Datenträger. In Versionen ab 2.6 bis vor 7.4.3 kann laut NVD-Eintrag ein unauthentifizierter Client das unbegrenzte Wachstum von Output-Buffern auslösen, bis dem Server der Speicher ausgeht oder er beendet wird. Standardmässig begrenzt die Redis-Konfiguration den Output-Buffer normaler Clients nicht. Selbst bei aktivierter Passwort-Authentifizierung kann ein Client ohne gültiges Passwort den Buffer über wiederholte NOAUTH-Antworten wachsen lassen. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch). Empfohlene Massnahme: Update auf Version 7.4.3 einspielen; alternativ den Zugriff auf Redis über Firewalls, iptables oder Security Groups einschränken beziehungsweise TLS mit Client-Zertifikaten erzwingen.

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  9. Linux-Kernel ksmbd: Use-after-free bei Multichannel-Verbindungen

    CVE-2025-22040 Hoch

    Im Linux-Kernel besteht in der ksmbd-Komponente eine Race Condition zwischen dem Session-Aufbau und ksmbd_sessions_deregister: Eine Session kann freigegeben werden, bevor die Verbindung in die Kanalliste der Session aufgenommen wird, was zu einem Use-after-free führt. Der Fehler wurde behoben, indem der Referenzzähler der Session vor der Freigabe geprüft wird. CVSS-Basiswert: 8.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: den bereitgestellten Kernel-Fix einspielen.

    CVSS: 8.8 Publiziert: Referenz: NVD
  10. Abgelaufenes Passwort in PgBouncer weiterhin nutzbar

    CVE-2025-2291 Hoch

    In PgBouncer lässt sich ein Passwort über sein Ablaufdatum hinaus verwenden, weil die auth_query den in Postgres hinterlegten Wert VALID UNTIL nicht berücksichtigt. Dadurch kann ein Angreifer sich mit einem bereits abgelaufenen Passwort anmelden. CVSS-Basiswert: 8.1 (Hoch).

    CVSS: 8.1 Publiziert: Referenz: NVD
  11. Taegis Endpoint Agent (Linux): Code-Injection über Debian-Paketkomponente

    CVE-2024-13861 Hoch

    Im Debian-Paketkomponente des Taegis Endpoint Agent (Linux) besteht in Versionen älter als 1.3.10 eine Code-Injection-Schwachstelle, die lokalen Benutzern die Ausführung beliebigen Codes als Root erlaubt. Auf Redhat-basierten Systemen mit RPM-Paketen besteht die Schwachstelle nicht. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: auf Version 1.3.10 oder neuer aktualisieren.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  12. Yelp (Gnome-Hilfeanwendung): Ausführung beliebiger Skripte über präparierte Hilfedokumente

    CVE-2025-3155 Hoch

    In Yelp, der Gnome-Hilfeanwendung, können Hilfedokumente beliebige Skripte ausführen. Ein Angreifer kann so präparierte Hilfedokumente einschleusen, über die Benutzerdateien in eine externe Umgebung exfiltriert werden. CVSS-Basiswert: 7.4 (Hoch).

    CVSS: 7.4 Publiziert: Referenz: NVD
  13. Linux-Kernel mm/khugepaged: Race Condition bei anon_vma führt zu Use-after-free

    CVE-2023-52935 Hoch

    Im Linux-Kernel besteht im Modul mm/khugepaged eine Race Condition im Umgang mit ->anon_vma: collapse_and_free_pmd() verlangt bei einer angehängten anon_vma deren Sperre, retract_page_tables() prüfte dies jedoch, bevor die mmap-Sperre gehalten wird. Wird per Race eine bestehende anon_vma von einer Nachbar-VMA übernommen, können nebenläufige rmap-Zugriffe auf Page-Tables treffen, die gleichzeitig entfernt werden, was zu einem Use-after-free führen kann. Der Fehler wurde behoben, indem die anon_vma-Prüfung nach dem Halten der mmap-Sperre wiederholt wird. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Ein EPSS-Wert liegt in den Quelldaten nicht vor.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  14. Sandbox-Umgehung in Jinja über den |attr-Filter

    CVE-2025-27516 Hoch

    In der Sandbox-Umgebung von Jinja erlaubt vor Version 3.1.6 ein Zusammenspiel mit dem Filter |attr einem Angreifer, der den Inhalt einer Vorlage kontrolliert, beliebigen Python-Code auszuführen. Über den |attr-Filter lässt sich eine Referenz auf die eigentliche format-Methode einer Zeichenkette gewinnen und so die Sandbox umgehen. Betroffen sind Anwendungen, die nicht vertrauenswürdige Templates ausführen. Der CVSS-Basiswert liegt bei 8.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: auf Jinja 3.1.6 aktualisieren.

    CVSS: 8.8 Publiziert: Referenz: NVD
  15. Linux-Kernel: Use-after-free im ice-Treiber beim Freigeben der CPU-Rmap (aRFS)

    CVE-2022-49063 Hoch

    Im Linux-Kernel besteht im ice-Treiber eine Use-after-free-Schwachstelle beim Freigeben der CPU-Rmap für Accelerated Receive Flow Steering (aRFS). Die Funktion free_irq_cpu_rmap() wurde bisher aufgerufen, nachdem die zugehörigen IRQs bereits freigegeben waren, und griff dadurch auf bereits freigegebene IRQ-Deskriptoren zu, etwa bei einem Geräte-Reset. Der Fix synchronisiert Erzeugung und Freigabe der Rmap mit den IRQ-Anfragen beim Auf- und Abbau der Schnittstelle statt beim Geräte-Probe/Remove/Resume. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch).

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  16. Fehlende Zertifikatsprüfung in Ada Web Server (AWS.Client) bei GnuTLS-Anbindung

    CVE-2024-55581 Hoch

    Wenn AdaCore Ada Web Server 25.0.0 mit GnuTLS gebunden wird, prüft das Standardverhalten von AWS.Client das HTTPS-Serverzertifikat nicht, sofern das nutzende Programm keine eigene TLS-Konfiguration angibt. Dadurch kann ein Angreifer eine Man-in-the-Middle-Position einnehmen und die TLS-Verbindung kompromittieren. CVSS-Basiswert: 7.4 (Hoch).

    CVSS: 7.4 Publiziert: Referenz: NVD
  17. DCMTK: NULL-Pointer-Dereferenzierung in dcrleccd.cc über präpariertes DICOM-File

    CVE-2025-25475 Hoch

    In der Komponente /libsrc/dcrleccd.cc von DCMTK ab Version 3.6.9 (DEV) ermöglicht laut NVD eine NULL-Pointer-Dereferenzierung Angreifern über ein präpariertes DICOM-File einen Denial of Service. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch).

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  18. Nasal-Skripte: Umgehung des Sandboxings ermöglicht beliebiges Schreiben von Dateien

    CVE-2025-0781 Hoch

    Ein Angreifer kann das Sandboxing von Nasal-Skripten umgehen und beliebig in jeden Dateipfad schreiben, den der Benutzer auf Betriebssystemebene ändern darf. CVSS-Basiswert: 8.6 (Hoch).

    CVSS: 8.6 Publiziert: Referenz: NVD
  19. Git – Unvollständiger Schutz gegen Carriage-Return-Injection in Credential-Helpern

    CVE-2024-52006 Hoch

    Git nutzt für den Austausch mit Credential-Helpern ein zeilenbasiertes Protokoll. Laut NVD interpretieren manche Ökosysteme (insbesondere .NET und Node.js) einzelne Carriage-Return-Zeichen als Zeilenumbruch, wodurch der Schutz gegen CVE-2020-5260 für so agierende Credential-Helper unvollständig bleibt. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch). Der Fehler wurde in Commit b01b9b8 behoben, enthalten in den Versionen v2.48.1, v2.47.2, v2.46.3, v2.45.3, v2.44.3, v2.43.6, v2.42.4, v2.41.3 und v2.40.4. Empfohlene Massnahme: auf eine der genannten Versionen aktualisieren; wer nicht aktualisieren kann, sollte auf Clones aus nicht vertrauenswürdigen URLs, insbesondere rekursive Clones, verzichten.

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  20. Laravel: Umgehung der Umgebungserkennung über register_argc_argv

    CVE-2024-52301 Hoch

    Ist bei Laravel die PHP-Direktive register_argc_argv aktiviert, können Nutzer über eine präparierte Query-String in der URL die von Laravel zur Anfrageverarbeitung verwendete Umgebungserkennung beeinflussen. Behoben in den Versionen 6.20.45, 7.30.7, 8.83.28, 9.52.17, 10.48.23 und 11.31.0; das Framework ignoriert seither argv-Werte bei der Umgebungserkennung auf Nicht-CLI-SAPIs. CVSS-Basiswert: 7.5 (Hoch). Empfohlene Massnahme: auf eine der genannten korrigierten Versionen aktualisieren.

    CVSS: 7.5 Publiziert: Referenz: NVD
  21. Artifex Ghostscript – Codeausführung über Pattern Color Space

    CVE-2024-46951 Hoch

    In psi/zcolor.c von Artifex Ghostscript vor Version 10.04.0 wurde eine Schwachstelle entdeckt: Ein ungeprüfter Implementation-Pointer im Pattern Color Space kann zur Ausführung von beliebigem Code führen. Laut CVSS-Vektor erfolgt der Angriff lokal und erfordert Benutzerinteraktion, etwa das Verarbeiten einer präparierten Datei. Betroffen sind alle Versionen vor 10.04.0; neben Artifex führen auch Debian, SUSE, Scale Computing und SAP die Lücke für ihre Produkte. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch).

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  22. Artifex Ghostscript – Pufferüberlauf bei Verarbeitung von PDF-XRef-Streams

    CVE-2024-46952 Hoch

    In Artifex Ghostscript vor Version 10.04.0 besteht ein Pufferüberlauf in pdf/pdf_xref.c bei der Verarbeitung eines PDF-XRef-Streams (im Zusammenhang mit den Werten des W-Arrays). Laut CVSS-Vektor erfolgt der Angriff lokal und erfordert eine Benutzerinteraktion, etwa das Öffnen einer präparierten PDF-Datei; Debian ist ebenfalls als betroffen ausgewiesen. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: auf Ghostscript 10.04.0 oder neuer aktualisieren.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  23. Artifex Ghostscript – Integer Overflow mit möglicher Codeausführung

    CVE-2024-46953 Hoch

    In Artifex Ghostscript vor Version 10.04.0 führt ein Integer Overflow in base/gsdevice.c beim Parsen des Dateinamen-Formatstrings für die Ausgabedatei zu einer Pfadverkürzung. Daraus können Path Traversal und in der Folge Codeausführung resultieren. Betroffen sind neben Ghostscript selbst auch Distributionen und Produkte, die die Komponente einbetten, darunter Debian, SUSE/openSUSE, Scale Computing und SAP. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: Aktualisierung auf Ghostscript 10.04.0 oder neuer bzw. die entsprechenden Paket-Updates der Distributionen einspielen.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  24. Artifex Ghostscript – Out-of-Bounds-Zugriff in filenameforall

    CVE-2024-46956 Hoch

    In psi/zfile.c von Artifex Ghostscript vor Version 10.04.0 wurde eine Schwachstelle entdeckt: Ein Out-of-Bounds-Datenzugriff in filenameforall kann zur Ausführung von beliebigem Code führen. Laut CVSS-Vektor erfolgt der Angriff lokal und erfordert Benutzerinteraktion, etwa das Verarbeiten einer präparierten Datei. Betroffen sind alle Versionen vor 10.04.0; neben Artifex führen auch Debian, SUSE, Scale Computing und SAP die Lücke für ihre Produkte. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch).

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  25. Linux-Kernel – Out-of-Bounds-Speicherzugriff beim Abrufen von Uprobe-Argumenten

    CVE-2024-50067 Hoch

    Im Linux-Kernel wurde eine Schwachstelle im Uprobe-Subsystem behoben: Beim Abrufen von Argumenten in einen Percpu-Puffer prüfte store_trace_args() nicht, ob sehr grosse User-Space-Strings oder -Arrays die Puffergrösse von einer Speicherseite überschreiten, wodurch ein Out-of-Bounds-Speicherzugriff ausgelöst werden konnte. Für die Ausnutzung ist lokaler Zugriff mit niedrigen Rechten erforderlich; die Lücke gefährdet Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: auf eine Kernel-Version mit dem Fix aktualisieren, der die maximale Pufferlänge auf eine Seitengrösse begrenzt.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  26. Linux-Kernel: Double Free beim Entladen des amdgpu-Moduls (drm/amd/display)

    CVE-2024-49989 Hoch

    Im Linux-Kernel wurde eine Schwachstelle in drm/amd/display behoben: Beim Entladen des amdgpu-Moduls konnte es zu einem Double Free kommen, weil auch Encoder flexibler Endpunkte freigegeben wurden, obwohl nur die Encoder inflexibler Links freizugeben sind. Laut CVSS-Vektor kann ein lokaler Angreifer mit niedrigen Rechten die Lücke ohne Benutzerinteraktion ausnutzen. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: die Kernel-Updates der jeweiligen Distribution einspielen.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  27. Linux-Kernel: potenzieller Out-of-Bounds-Zugriff im ALSA-ASIHPI-Treiber

    CVE-2024-50007 Hoch

    Im Linux-Kernel speichert der ALSA-ASIHPI-Treiber Werte aus Treiber-Antworten in einem statischen Array, dessen Index von der Firmware abhängt und bisher nicht geprüft wurde. Dadurch war ein Out-of-Bounds-Zugriff auf das Array möglich. Ein lokaler Angreifer mit niedrigen Rechten kann die Lücke ohne Benutzerinteraktion ausnutzen. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Die Schwachstelle ist im Linux-Kernel durch eine Plausibilitätsprüfung des Array-Index behoben; aktualisierte Kernel-Pakete einspielen.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  28. libheif: Out-of-Bounds-Read/Write in ImageOverlay::parse()

    CVE-2024-41311 Hoch

    In libheif 1.17.6 führen unzureichende Prüfungen in ImageOverlay::parse() beim Dekodieren einer HEIF-Datei, die ein Overlay-Bild mit gefaelschten Offsets enthält, zu einem Lese- und Schreibzugriff ausserhalb der Grenzen (Out-of-Bounds). CVSS-Basiswert: 8.1 (Hoch).

    CVSS: 8.1 Publiziert: Referenz: NVD
  29. Linux-Kernel – Möglicher Out-of-Bounds-Zugriff im AMD-Display-Treiber

    CVE-2024-46871 Hoch

    Im Linux-Kernel wurde eine Schwachstelle im Grafiktreiber drm/amd/display behoben: Der definierte Wert für AMDGPU_DMUB_NOTIFICATION_MAX war zu klein (5 statt der tatsächlich 6 Typen in enum dmub_notification_type), wodurch die Arrays dmub_callback und dmub_thread_offload potenziell ausserhalb ihrer Grenzen angesprochen werden konnten. Laut CVSS-Vektor kann ein lokaler Angreifer mit niedrigen Rechten Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit in hohem Mass beeinträchtigen. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: aktualisierte Kernel-Pakete der Distribution einspielen, da der Fehler im Kernel bereits behoben ist.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  30. Linux-Kernel – Negativer Array-Index in drm/amd/pm

    CVE-2024-46821 Hoch

    Im Linux-Kernel wurde eine Schwachstelle im AMD-Grafiktreiber (drm/amd/pm) behoben: Negative Werte von clk_index konnten als Index in das Array pptable->DpmDescriptor verwendet werden und so zu einem fehlerhaften Speicherzugriff führen. Ein lokaler Angreifer mit niedrigen Rechten kann die Lücke ohne Benutzerinteraktion ausnutzen. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: auf einen Kernel-Stand mit dem enthaltenen Fix aktualisieren.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  31. Linux-Kernel – Use-after-free im ASoC-Treiber meson axg-card

    CVE-2024-46849 Hoch

    Im Linux-Kernel wurde eine Use-after-free-Schwachstelle im Audiotreiber ASoC meson axg-card behoben: Der Puffer card-dai_link wird in meson_card_reallocate_links neu alloziert, der pad-Zeiger wurde jedoch vorher initialisiert und zeigte damit auf bereits freigegebenen Speicher. Laut CVSS-Vektor kann ein lokaler Angreifer mit niedrigen Rechten Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit in hohem Mass beeinträchtigen. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: aktualisierte Kernel-Pakete der Distribution einspielen, da der Fehler im Kernel bereits behoben ist.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  32. Linux-Kernel – Out-of-Bounds-Zugriff im SPI-Treiber nxp-fspi

    CVE-2024-46853 Hoch

    Im Linux-Kernel wurde eine Schwachstelle im SPI-Treiber nxp-fspi behoben: Beim Schreiben von Daten, die nicht auf 4 Byte ausgerichtet sind, in das TX-FIFO kam es zu einem Out-of-Bounds-Zugriff (per KASAN als Slab-out-of-Bounds gemeldet); der Fix korrigiert die memcpy-Länge. Ein lokaler Angreifer mit niedrigen Rechten kann die Lücke ohne Benutzerinteraktion ausnutzen. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: auf einen Kernel-Stand mit dem enthaltenen Fix aktualisieren.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  33. CUPS libppd – Unsanitisierte IPP-Attribute ermöglichen Codeausführung

    CVE-2024-47175 Hoch

    In CUPS bereinigt die libppd-Funktion ppdCreatePPDFromIPP2 die IPP-Attribute beim Erstellen des PPD-Puffers nicht. In Kombination mit weiteren Funktionen wie cfGetPrinterAttributes5 kann dies zu benutzergesteuerter Eingabe und letztlich über Foomatic zur Codeausführung führen. Die Schwachstelle kann Teil einer Exploit-Kette bis hin zur Remote Code Execution sein (siehe CVE-2024-47176). CVSS-Basiswert: 8.6 (Hoch). Empfohlene Massnahme: die bereitgestellten Distributions-Updates einspielen.

    CVSS: 8.6 Publiziert: Referenz: NVD
  34. Linux-Kernel (amdgpu) – Out-of-Bounds Write durch fehlende TA-Binary-Grössenvalidierung

    CVE-2024-44977 Hoch

    Im Linux-Kernel wurde im Grafiktreiber drm/amdgpu eine fehlende Validierung der Grösse von TA-Binaries behoben, die zu einem Out-of-Bounds Write führen konnte. Für die Ausnutzung ist lokaler Zugriff mit niedrigen Rechten nötig, eine Benutzerinteraktion ist nicht erforderlich. Eine erfolgreiche Ausnutzung gefährdet Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit des Systems. Die Schwachstelle ist im Linux-Kernel bereits behoben; Debian ist als betroffene Distribution ausgewiesen. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: aktualisierte Kernel-Pakete einspielen.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  35. Linux-Kernel – Use-after-free in PCI/DPC bei gleichzeitigem Hot-Removal

    CVE-2024-42302 Hoch

    Im Linux-Kernel wurde ein Use-after-free in der PCI/DPC-Behandlung behoben: Tritt ein DPC-Ereignis gleichzeitig mit dem Hot-Removal desselben Teils der Gerätehierarchie auf, greift der Kernel auf die bereits freigegebene Gerätestruktur zu und stürzt ab. Ursache ist eine fehlende Referenz auf das Kind-Gerät in pci_bridge_wait_for_secondary_bus; betroffen sind Stable-Kernel ab v5.10, in die der auslösende Commit zurückportiert wurde. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: aktualisierte Kernel-Pakete mit dem Fix einspielen.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  36. Linux-Kernel (bna) – Pufferfehler durch zu kleine Namenspuffer behoben

    CVE-2024-43839 Hoch

    Im Linux-Kernel wurde im Netzwerktreiber bna ein Fehler behoben: Die Namenspuffer der Strukturen bna_tcb und bna_ccb waren mit 16 Zeichen zu klein für alle möglichen sprintf-Argumente, was zu einem Schreiben über die Puffergrenze führen konnte; sprintf wurde durch snprintf ersetzt. Für die Ausnutzung ist lokaler Zugriff mit niedrigen Rechten nötig, eine Benutzerinteraktion ist nicht erforderlich. Eine erfolgreiche Ausnutzung gefährdet Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit des Systems. Die Schwachstelle ist im Linux-Kernel bereits behoben; Debian ist als betroffene Distribution ausgewiesen. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: aktualisierte Kernel-Pakete einspielen.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  37. Open WebUI: Path Traversal ermöglicht Datei-Upload an beliebige Orte

    CVE-2024-6707 Hoch

    Über eine Path-Traversal-Schwachstelle können angreifergesteuerte Dateien an beliebige Orte im Dateisystem des Webservers hochgeladen werden. CVSS-Basiswert: 8.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: die vom Hersteller bereitgestellten Sicherheitsupdates einspielen.

    CVSS: 8.8 Publiziert: Referenz: NVD
  38. Linux Kernel cdrom: Integer-Überlauf in der last_media_change-Prüfung

    CVE-2024-42136 Hoch

    Im Linux-Kernel wurde eine Schwachstelle im cdrom-Treiber behoben: Die Prüfung von last_media_change konnte zu einem unbeabsichtigten Überlauf eines vorzeichenbehafteten Integers führen, aufgedeckt durch den Signed-Integer-Wrap-Sanitizer beim Fuzzing mit syzkaller. Der Fix ordnet die Prüfung so um, dass keine Arithmetik mehr ausgeführt wird. Lokale Angreifer mit niedrigen Rechten können dadurch Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit beeinträchtigen. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: auf eine Kernel-Version mit dem entsprechenden Fix aktualisieren.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  39. CVE-2024-42159 – Linux-Kernel: fehlende Bereinigung von num_phys im mpi3mr-SCSI-Treiber

    CVE-2024-42159 Hoch

    Im Linux-Kernel wurde eine Schwachstelle im SCSI-Treiber mpi3mr behoben: Der Wert num_phys wurde nicht bereinigt, sodass Werte grösser als das Feld phy_mask der Struktur mr_sas_port zugelassen wurden. Die Ausnutzung erfordert lokalen Zugriff mit niedrigen Rechten, kann aber Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit vollständig beeinträchtigen. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: auf eine Kernel-Version mit dem enthaltenen Fix aktualisieren.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  40. Linux-Kernel – f2fs: fehlende Validierung von Fault-Attributen

    CVE-2024-42160 Hoch

    Im Linux-Kernel wurde eine Schwachstelle im Dateisystem f2fs behoben: Beim Einlesen der Mount-Optionen fehlte die Gültigkeitsprüfung der Fault-Attribute, die nun in f2fs_build_fault_attr() nachgezogen wurde; zusätzlich wird die Funktion in __sbi_store() zur Code-Bereinigung verwendet. Laut CVSS-Vektor ist die Lücke lokal mit niedrigen Privilegien ausnutzbar und gefährdet Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: den korrigierten Kernel über die Distributions-Updates einspielen.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  41. Linux-Kernel – block/ioctl: fehlerhafte Überlaufprüfung

    CVE-2024-41000 Hoch

    Im Linux-Kernel wurde eine Schwachstelle in block/ioctl behoben: Die dortige Überlaufprüfung führte selbst einen vorzeichenbehafteten Integer-Überlauf aus, der vom wieder aktivierten Signed-Integer-Overflow-Sanitizer (UBSAN) gemeldet wurde. Die Prüf-Logik wurde so umgebaut, dass während der Prüfung kein Überlauf mehr auftritt. Laut CVSS-Vektor ist die Lücke lokal mit niedrigen Privilegien ausnutzbar. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: den korrigierten Kernel über die Distributions-Updates einspielen.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  42. Linux-Kernel – Use-after-free in ftrace_location beim Entladen von Modulen

    CVE-2024-38588 Hoch

    Im Linux-Kernel wurde ein Use-after-free in der Funktion ftrace_location behoben: Während der ftrace-Eintrag einer Adresse in den ftrace-Pages eines Moduls gesucht wird, können diese Pages beim gleichzeitigen Entladen desselben Moduls bereits freigegeben werden. Der Fix sichert die Zugriffe per RCU-Lock ab und synchronisiert vor dem Freigeben der ftrace-Pages. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: aktualisierte Kernel-Pakete mit dem Fix einspielen.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  43. Speicherfehler in Firefox und Thunderbird durch manipulierten input-Tag

    CVE-2024-5696 Hoch

    Durch Manipulation des Textes in einem input-Tag konnte ein Angreifer eine Speicherbeschädigung auslösen, die zu einem potenziell ausnutzbaren Absturz führte. Betroffen sind Firefox vor 127, Firefox ESR vor 115.12 und Thunderbird vor 115.12. CVSS-Basiswert: 8.6 (Hoch). Empfohlene Massnahme: Aktualisierung auf Firefox 127, Firefox ESR 115.12 bzw. Thunderbird 115.12.

    CVSS: 8.6 Publiziert: Referenz: NVD
  44. Linux-Kernel (bna): Out-of-Bounds-Read durch nicht terminierten Puffer

    CVE-2024-36934 Hoch

    Im bna-Treiber des Linux-Kernels wurde ein aus dem Userspace kopierter Puffer nicht mit einem NUL-Zeichen terminiert. Bei der anschliessenden Auswertung mit sscanf konnte es dadurch zu einem Out-of-Bounds-Read kommen. Die Schwachstelle wurde im Kernel behoben, indem memdup_user_nul statt memdup_user verwendet wird. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Empfohlene Massnahme: aktualisierte Kernel-Pakete der Distribution einspielen.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  45. GStreamer: Integer Overflow beim Parsen von EXIF-Metadaten ermöglicht Codeausführung

    CVE-2024-4453 Hoch

    Beim Parsen von EXIF-Metadaten in GStreamer fehlt eine ausreichende Validierung von Nutzereingaben, wodurch es vor einer Pufferallokation zu einem Integer Overflow kommen kann. Entfernte Angreifer können darüber beliebigen Code im Kontext des laufenden Prozesses ausführen; zur Ausnutzung ist eine Interaktion mit der Bibliothek nötig, die konkreten Angriffswege hängen von der jeweiligen Einbindung ab. Die Schwachstelle wurde über die Zero Day Initiative gemeldet (ZDI-CAN-23896). CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch).

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  46. Linux-Kernel drm/amdgpu: weitere Out-of-Bounds-Schreibzugriffe im debugfs behoben

    CVE-2021-47489 Hoch

    Im Linux-Kernel wurde laut Quellbeschreibung eine Schwachstelle in drm/amdgpu behoben: amdgpu_dm_debugfs.c enthielt weitere Out-of-Bounds-Schreibzugriffe nach der vorherigen Behebung von CVE-2021-42327, unter anderem in dp_max_bpc_write. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch).

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  47. Linux-Kernel (cifs) – Use-after-free in cifs_debug_data_proc_show()

    CVE-2023-52752 Hoch

    Im Linux-Kernel besteht ein Use-after-free-Fehler in cifs_debug_data_proc_show(): SMB-Sitzungen, die gerade abgebaut werden (ses->ses_status == SES_EXITING), wurden dort nicht übersprungen. Dadurch konnte beim Lesen von /proc/fs/cifs/DebugData während eines Mount-/Unmount-Vorgangs ein General-Protection-Fault auftreten. Der Fehler wurde behoben, indem betroffene Sitzungen in der Funktion übersprungen werden. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch).

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  48. Linux-Kernel: Potenzieller Deadlock beim Freigeben von SMB-Mids

    CVE-2023-52757 Hoch

    Im smb-Client des Linux-Kernels bestand ein potenzieller Deadlock beim Freigeben von Mids: release_mid()-Aufrufer hielten bereits eine Referenz auf das jeweilige Mid, sodass kref_put() unnötig unter dem Spinlock server->mid_lock ausgeführt wurde. Das Entfernen dieses Spinlocks behebt zugleich einen Deadlock zwischen dem Demultiplex-Thread und der Debug-Datenausgabe. Der Fehler wurde im Kernel behoben. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Ein EPSS-Wert liegt in den Quelldaten nicht vor.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  49. Linux-Kernel: drm/amd – fehlende Prüfung der PCIe-Link-Levels führt zu Array-Index-Out-of-Bounds

    CVE-2023-52812 Hoch

    Im drm/amd-Treiber des Linux-Kernels wurde beim Aktualisieren von PCIe-Parametern die Anzahl der Link-Levels nicht geprüft. In SR-IOV-Umgebungen kann der Wert von pcie_table->num_of_link_levels 0 betragen; die Berechnung num_of_levels - 1 führt dann zu einem Array-Index ausserhalb der zulässigen Grenzen. CVSS-Basiswert: 7.8 (Hoch). Ein EPSS-Wert liegt in den Quelldaten nicht vor.

    CVSS: 7.8 Publiziert: Referenz: NVD
  50. Use-after-free bei der Kprobe-Registrierung im Linux-Kernel

    CVE-2024-35955 Hoch

    Im Linux-Kernel besteht bei der Registrierung von Kprobes eine mögliche Use-after-free-Schwachstelle. Beim Entladen eines Moduls kann sich dessen Zustand zwischen zwei getrennten Prüfungen ändern, sodass arm_kprobe() eine nicht mehr existierende Modul-Textadresse zu modifizieren versucht. Zur Behebung wird nur noch eine einzige Prüfung mit anschliessendem try_module_get() verwendet. CVSS-Basiswert: 8.8 (Hoch).

    CVSS: 8.8 Publiziert: Referenz: NVD

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