Management
An: Geschäftsführung und Verwaltungsrat, nicht technisch
Keine Fachbegriffe, keine Kennzahlen. Was könnte passieren, wie wahrscheinlich ist es.
Zwei der drei Meldungen betreffen Fortinet-Systeme, die bereits angegriffen werden. Bei CVE-2020-12812 geht es um den VPN-Zugang, über den sich Mitarbeitende von aussen einwählen: Angreifer nutzen diese Lücke aktiv, und sie ist bereits bei Erpressungsangriffen zum Einsatz gekommen, bei denen Firmendaten verschlüsselt und Lösegeld gefordert wird. Die zweite aktiv angegriffene Lücke, CVE-2026-21643, erlaubt es einem Angreifer, ohne Passwort und ohne Anmeldung ins System einzudringen.
Die dritte Meldung, CVE-2026-25089 in der FortiSandbox, ist von den Fachstellen genauso ernst bewertet wie die zweite, gilt bislang aber nicht als aktiv angegriffen. Sie wäre für einen Angreifer ähnlich weitreichend nutzbar, es fehlt nur noch der Nachweis, dass sie tatsächlich ausgenutzt wird.